Konzerte in der Illipse


Freitag: 27.Januar - 19:30


Jacob Karlzon - NOW

Jacob Karlzon; Piano

Robert Mehmet Ikiz; Drums

nn; Bass

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Olaf Heine

 

Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Musik. Es bedarf jedoch besonderer musikalischer Geister, um mit dem Wandel der Zeit auch im Ton Schritt zu halten. Einer dieser Visionäre ist der schwedische Pianist Jacob Karlzon. Auf seiner neuen CD "NOW" erzählt er eine Geschichte. Die Stücke gehören zusammen wie in einer Suite, und doch sind sie so unterschiedlich, dass jedes ganz für sich selbst steht. In ihrer gegensätzlichen Ganzheitlichkeit könnten sie einen kompletten Tag mit all seinen glücklichen und frustrierten Momenten, seinem Licht und Schatten, seinem Wechsel von Hektik und Ruhe beschreiben. In jedem Song findet er eine neue Verabredung zwischen elektronischen Elementen wie Synthesizern und Computern und dem akustischen Fundus von Klavier sowie dem Bass von Dan Berglund (bekannt vom Esbjörn Svensson Trio und Tonbruket) und seinem Langzeit- Drummer Robert Mehmet Ikiz. 

Die Schnittstellen zwischen analogen und digitalen Momenten heben sich in Karlzons Musik ebenso auf wie die Scharniere zwischen Pop und Jazz oder die Nahtstellen zwischen Erinnerung und Voraussicht. Karlzon kommt vom Jazz, ist aber auch mit Hardrock und 80’s-Pop aufgewachsen. „NOW“ ist eine CD völlig neuer Bauart, denn sie folgt nicht mehr allein dem herkömmlichen Album-Prinzip, sondern zollt bewusst der Erfahrung der Playlist Tribut. „Die Jazz-Tradition hat mich nie interessiert“, erläutert Karlzon. „Was mich am Jazz hingegen immer noch interessiert, ist die Art der Kommunikation. Du kannst ein und dieselbe Sache heute so und morgen ganz anders ausdrücken. Es wird nie Dasselbe sein. Aber letztlich bleibt es immer Musik.“


Freitag: 10. März - 19:30


Tingvall Trio

Martin Tingvall; Piano

Jürgen Spiegel; Drums

Omar Rodriguez Calvo; Bass

 

Kooperation mit SR 2 Kulturradio:

"Jazz live with friends"

Foto: Jenny Kornmacher 

Das Tingvall Trio steht in den letzten Jahren für eine beispiellose Erfolgsgeschichte im Jazz aus Deutschland. Von der ungestümen Kiez Band aus Hamburg hat sich das Ensemble zu einem der überragenden deutschen Exportschlager in ihrem Genre entwickeln. So ganz nebenbei ist es ihnen dabei nicht nur gelungen, verschiedene Generationen hinter ihrem musikalischen Konzept zu vereinigen, sondern vor allem auch ein junges Publikum für den Jazz zurück zu gewinnen.

Das Tingvall Trio kommt zum 3. Mal in die Illipse, die Fans können seit 2010 das TT im Saarland erleben. Auch in diesem Jahr heißt es: The Beat Goes On das  Programm zu präsentieren und neue Songs auszuprobieren, die in noch diesem Jahr auf einer neuen CD veröffentlicht werden. 

Dabei werden die Sympathieträger des deutschen Piano – Jazz vor allem sich selbst treu bleiben und ihren ganz eigenen Beat fortschreiben… Der Bassist Omar Rodriguez Calvo, der gerne auch mal bei der NDR-Big-Band den Bass zupft und der Schlagzeuger Jürgen Spiegel, der nebenbei Jingles für Al Dschasira produziert und den Namen Tingvall liest man nicht nur bei der Tatort Filmmusik. 

"Die drei Tingvalls sind [...] im Moment ein ganz heißer Tipp [...] Tingvall am Flügel, wuchtig und expressiv, der ungemein melodisch und rhythmisch klingende Calvo am Bass und Spiegel am Schlagzeug, der mit seiner linken Hand Kantenschläge produzierte, die in dieser Form wohl noch kein menschliches Wesen hingekriegt hat." Südwest Presse

„Es war ein gelungener Abend […], bei dem der ‚lupenreine‘ Jazz […] noch einmal zu seinem Recht kam.“ RP Online

""Den [Pfad in "Beat"] gibt Pianist [...] Martin Tingvall vor, der zudem seine fulminante Technik an das gebotene Swing-Gefühl koppelt. Die Gefahr, dass der Klaviertrio-Jazz ob seiner komplexen Struktur auf den Hörer anstrengend wirkt, besteht beim Tingvall Trio gottlob nicht. Die Hauptrolle obliegt denn auch mitnichten Martin Tingvall, diesem 40-jährigen Tastenkobold, der leichtfüßig, virtuos agiert, in alle Richtungen sprungbereit und nie um eine überraschende Idee verlegen. Sie gebührt jedem Einzelnen: dem dynamisch schattierenden Jürgen Spiegel, der den Pianisten in atemberaubendem Tempo jagt, umkreist oder stützt, genauso wie Omar Rodriguez Calvo, der beide mit einem hohen Maß an musikalischer Empathie in der Spur hält." Piano

 


Freitag: 05. Mai - 19:30


Jan Lundgren Quartet

- Potsdamer Platz - VÖ 24.Feb. 2017

Jan Lundgren; Piano

Jukka Perko; Saxophon

Morten Lund; Drums

Mattias Svensson; Bass

Kooperation mit SR 2 Kulturradio:"Jazz live with friends"

 

Foto: Sven Thielmann

In Jan Lundgrens Jazz-Haus möchte man gerne wohnen.

Der schwedische Pianist ist ein universeller Klangarchitekt, der Tradition und Moderne zusammenführt. Sein Jazzverständnis lässt die amerikanische Bauweise mit europäischem Stil verschmelzen. Das Beste aus beiden Welten fügt Lundgren spielerisch zusammen, zu einem vielschichtigen Gebäude mit faszinierend gestalteten Räumen, kuscheligen Ecken, klarem Design, nostalgischen Erinnerungsstücken und einem Loft mit Raum für Improvisationen. Wandel und Erneuerung ohne die Vergangenheit zu vergessen bestimmt Lundgrens Schaffen seit Anbeginn. Der „Potsdamer Platz“ ist somit ein passendes Bild und eine klingende Visitenkarte dieser Jazzauffassung.

Er ist „ein Mann, der einfach alles kann“, schrieb die dpa kürzlich über Jan Lundgren. Die Verwurzelung in der amerikanischen Jazzpianotradition, die ihn mit traditionellen Jazzern wie Harry Allen und Scott Hamilton zusammenbrachte, ist sein Ausgangspunkt. Die Klangsprache seiner skandinavischen Heimat durchzieht ebenso sein Spiel, wie (klassisch bestens geschult) die abendländische Kunstmusik. Swing, nordische Vemod und impressionistischer Esprit stehen bei Lundgren ganz selbstverständlich nebeneinander. 

 

Mit „Potsdamer Platz“ geht Lundgren seinen Weg nun konsequent weiter: Bis auf den Schluss stammen alle Stücke aus seiner Feder. Seine persönlichen Klänge lässt er hier ausschwärmen und von einer Traumbesetzung, diesmal einem Quartett, aufgreifen, neu denken und stilistisch anreichern. „Darum ging es mir“, erzählt Lundgren, „meine Stücke mit diesen Musikern, meinen Favoriten, interaktiv zu etwas gemeinsamen Neuen zu machen. Ich habe gerne Konzeptalben gemacht, hier aber hat sich das Konzept quasi hinterher von selbst ergeben.“ 

 

Dabei kann niemand Lundgren, seinen Begleitern oder dem Album vorwerfen, man würde nichts riskieren. Mutig wirft sich hier jeder in die Fluten, probiert viel aus, wagt alles, ohne aber je „schwierig“ zu werden. Es fügt sich bei diesen Meistern einfach wie von Zauberhand, so elegant, wie auch das Album zu seinem Titel kam. „Ich hatte weder für dieses Stück noch für das Album einen Namen. Wir nahmen ja in den Hansa-Studios gleich am Potsdamer Platz auf, und als ich eines Tages im Hotel aufwachte, hatte ich es plötzlich: ‚Potsdamer Platz‘ passte perfekt zu diesen großstädtisch vorwärts hoppsendem Thema, zu dem Marsch-artigen Funk, zu dieser nicht gerade ‚schönen‘ Kraftdemonstration. Wenn der Potsdamer Platz in gewisser Weise für das neue Deutschland steht, steht er hier als Titel ebenfalls für etwas Positives, für die positive Kraft, die Musik für mich immer ausstrahlen sollte; für einen Aufbruch, für etwas Bewegendes.“ In der Tat ist mit Lundgrens Quartett nach dem Gefühl der vier Musiker etwas zusammengewachsen, was zusammengehört. 


Freitag: 09. Juni - 19:30

Iiro Rantala  & Ulf Wakenius

Iiro Rantala; Piano  Ulf Wakenius; Gitarre

Vereint in Melodie und Groove, wer die Konzerte von Giro Rantala bei der Illinger Jazz Lounge miterleben konnte, weiß um die begeisternde Performance und den ansteckenden Humor des strohblonden Finnen. Eben " ein Naturereignis an den Tasten..." Jazzthing. Seine Kunst sei Resultat eines makellosen, flexiblen Anschlags, einer mit Humor durchsetzten Gestaltungskpompetenz und einer profunden melodischen Musikalität.

Wakenius ist nach Meinung des unvergessenen Oskar Peterson einer der großartigsten Vertreter seines Instrumentes. Seine aktuell sicher wichtigste musikalische Partnerin ist Your Sun Nah. 

Walkendes verbindet in seinem Spiel ein ausgeprägtes Gespür für Rhythmen mit lyrischer Expression; passend zu Rantalas leichtfingriger Phrasierung, die mal mit lakonischem Witz, malmet großer Sentimentalität daherkommt.

Hier könnte sich ein wegweisendes Duo gefunden haben.

Foto:elfi kleiß

 

Foto:Lennart Sjöberg


Freitag: 13. Oktober- 19:30

Ida Sand Trio

Ida Sand; Piano & Vocals

Robert Mehmet Ikiz; Drums

Sven Lindvall; Bass


Freitag: 10. November-19:30 - Surprise



Konzerte im Rathaussaal


Montag: 13.Februar - 19:00

Frank Woeste

- Piano Solo

Wer ist dieser Mann aus Paris?

Jung, dunkel, gewandt, gut gelaunt, eine auffallende, aber nicht aufdringliche Erscheinung.

Frank Woeste aus Hannover. Ruhig, konzentriert schichtet er Töne, Intervalle, lässt das Instrument aufbrausen, fängt die Dynamik wieder ein ...

Stefan Hertz, 17.04.2016, Die Zeit Nr. 13/2016

Foto: Morgan Roudaut


Montag: 03. April - 19:00

Lars Duppler

- Piano Solo

Foto: Jan Erting


Montag: 11.September-19:00


Montag: 11.Dezember-19:00

 Frederik Köster & Sebastian Sternal

 - Canada

Sebastian Sternal; Piano

Frederik Köster; Trompete

 

Kooperation mit SR 2 Kulturradio: "Jazz live with friends"

 

Foto: Raphael Sprenger

Foto: Sebastian Sternal

KONTAKT für Karten: Kulturamt Illingen und Ticket Regional

Die Illinger Jazz Lounge ist eine Veranstaltungsreihe der Gemeinde Illingen, Kulturamt im Kulturforum Illipse, Burgweg 4, 66557 Illingen

Die Illinger Jazz Lounge besteht seit 2004, vielen Dank an das Kulturamt der Gemeinde und die finanzielle Ausstattung der Gemeinde Illingen und allen Sponsoren.